Gruppentherapien
Aktuell bieten wir Gruppentherapien zu den Themen Depression, Angst, ADHS & Mediensucht.
Wir empfehlen eine kombinierte Behandlung aus Einzel- und Gruppentherapie. In der Gruppe werden störungsrelevante Themen vermittelt. Es besteht aber auch die Möglichkeit zu einem intensiven Erfahrungsaustausch zwischen „Gleichgesinnten“. Die Erfahrung zeigt, dass gerade die Vielfalt der Erfahrungen hilfreich ist. Eine mögliche anfängliche Scheu, offen über sich zu sprechen, legt sich in der Regel schnell und es beginnt ein fruchtbarer Austausch. Die Teilnehmer verpflichten sich alle zur Verschwiegenheit.
Die wöchentlichen Sitzungen dauern 90 Minuten.
Depressionsgruppe:
In der Depressionsgruppe werden in ca. 30 Sitzungen gemeinsam die Grundlagen depressiver Störungen erarbeitet. Daraus werden im Verlauf Bewältigungsstrategien (Aktivitätsaufbau, Umgang mit Grübelgedanken, Veränderung ungünstiger Denkmuster) abgeleitet. Zusätzlich werden Themen wie Selbstwert, Achtsamkeit, soziale Kompetenz je nach bedarf der Gruppe vermittelt und geübt. Während individuelle Themen in späteren Verlauf zunehmend Platz finden, schließt die Rezidivprophylaxe die Gruppe inhaltlich ab.
Angstgruppe:
In der Angstgruppe werden in ca. 20 Sitzungen Grundlagen und Störungswissen über die verschiedenen Angsterkrankungen und deren Behandlung erarbeitet und vermittelt. Im späteren Verlauf werden Bewältigungsstrategien vermittelt und auch angstspezifische Fähigkeiten wie z.B. soziale Kompetenz in der Gruppe geübt. Gleichzeitig bietet die Gruppe im Verlauf die Möglichkeit zum Austausch individueller Themen.
ADHS- Gruppe
In einer festen Gruppe werden die Teilnehmenden innerhalb von ca. 20 Sitzungen zu Expert*innen ihrer ADHS. Sie erweitern ihre Strategien zum Management ihrer ADHS-bezogenen Probleme, tauschen sich über ihr Leben mit ADHS aus und lernen ihre Stärken und Potenziale schätzen.
Mediensucht- Gruppe
Behandlungsschwerpunkt der Gruppe ist exzessives Mediennutzungsverhalten (in der Regel Social Media oder Gaming, aber auch Online-Shopping oder Online-Pornographie), das für die Betroffenen ein Problem darstellt und zu negativen Konsequenzen führt. Oft zeigt sich hier ein Zusammenhang mit Prokrastination oder depressiven Symptomen bzw. Ängsten. Hierbei hat sich gezeigt dass ein Fokus auf den Medienkonsum Sinn machen kann, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. In unserem Gruppenangebot unterstützen wie die Teilnehmenden dabei, einen funktionalen Mediengebrauch zu entwickeln.